Angewandte spirituelle
 
Heilkunst

Geistiges Heilen
Chakra-Diagnose &
Chakra-Harmonisierung
Handauflegen
Schamanisches Heilen 
Auraworkshop
Klangschalenmassage
Spirituelles Bewusstsein
Corvia

 

Vorbemerkung

Die Chakradiagnose und Harmonisierung ist eine Form des Geistigen Heilens, bei der, vereinfacht gesagt, über die Wahrnehmung der Chakras ein energetisches Ungleichgewicht erkannt, analysiert und aufgelöst bzw. in ein energetisches Gleichgewicht umgewandelt wird. 
 

Es wird mit der Chakradiagnose ausdrücklich keine Heilkunde im medizinischen und gesetzlichen Sinne ausgeübt und es wird mit der Anwendung der Chakradiagnose auch nicht der Eindruck erweckt, es handele sich um eine heilkundliche Tätigkeit. Die Chakradiagnose ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. 
 

Der Begriff Diagnose wird zwar im deutschen Sprachgebrauch häufig im medizinischen Sinne verwendet. Im ursprünglichen und auch hier verwendeten Sinne bedeutet Diagnose (griechisch διάγνωση, diágnosi,) wörtlich „die Durchforschung“ im Sinne von „Unterscheidung“, „Entscheidung“; aus δια-, dia-, „durch-“ und γνώση, gnósi, „die Erkenntnis“, „das Urteil“. In den gängigen deutschen Nachschlagewerken wird dieser Begriff entsprechend erläutert und bezieht sich auch auf andere Gebiete als die Medizin. 
So beschäftigt sich z.B. in der Informatik die Diagnose mit der Erfassung und Auswertung von Symptomen. Das Ergebnis ist eine Diagnose oder Lösung eines Problems.  Im derzeit gültigen Brockhaus wird Diagnose allgemein als das "Feststellen, Prüfen und Klassifizieren von Merkmalen" bezeichnet. 
Bei der Chakradiagnose und Harmonisierung wird der Begriff in genau diesem allgemeinen Sinn verwendet. 

 

Überblick über die Chakradiagnose und Harmonisierung

Die spirituelle Betrachtungsweise geht über die Grenzen der materiellen, rational geprägten Sichtweise hinaus. Es wird dabei anerkannt, dass es eine Schöpfungsenergie gibt, die alles, was existiert,  hat entstehen lassen und die auch alles, was existiert, durchdringt. Diese Schöpfungsenergie kann, je nach spirituellem Hintergrund als göttliche Energie, als universelle Energie oder als bedingungslose Liebe bezeichnet werden. In verschiedenen Kulturen wird die Energie als Prana, Chi, Ki, Mana, Orgon oder einfach auch als Licht oder "Weißes Licht" bezeichnet. 
Alles, was existiert - und demzufolge auch der Mensch, ist von diesem Licht erfüllt. Die moderne Forschung bestätigt dieses spirituelle Weltbild durch die Entdeckung von Biophotonen und "meriadian-ähnlichen Leitbahnen", sogenannten MÄLs in unseren Zellen. Der Mensch ist demnach in der Lage, Licht aufzunehmen, in seinen Zellen zu speichern und auch abzugeben.

Die Grenzen zwischen der grobstofflichen und feinstofflichen Welt sind fließend. Beide Welten sind nicht voneinander getrennt, sondern sind Teile eines größeren Ganzen.  Entsprechend sind die feinstofflichen und grobstofflichen Elemente nicht voneinander getrennt sondern bilden eine Einheit. Diese Einheit besteht aus Körper, Geist, Emotionen und Seele, wobei der Begriff "Geist" hier als "Intellekt" zu verstehen ist. Zum Körper gehören sowohl der physische Körper als auch die feinstofflichen Bereiche, wie z.B. die Aura und das Meridiansystem. Auch die Gefühle zeigen sich in beiden Ebenen z.B. durch Elementale oder bestimmte Körperreaktionen.  Die Seele ist körperlos, ihre Schwingungen  zeigen sich aber z.B. in den Chakras. Kurz gesagt, sind alle Bereiche miteinander eng verwoben und bilden eine Einheit - das eine kann ohne das andere nicht existieren und jeder einzelne Bereich steht in sich wechselseitig beeinflussender Beziehung zu den anderen.  

Der Mensch ist gesund und fühlt sich wohl, wenn alle Teile in Harmonie miteinander existieren und sich in einem Zustand des Gleichgewichts befinden. Entsteht im Verhältnis von  zwischen Körper, Geist, Emotionen und Seele ein Ungleichgewicht, kann sich dies spürbar durch körperliche und psychische Symptome  auswirken.   

 

Die Chakras versorgen den gesamten Menschen, also Körper, Geist, Gefühle und Seele mit lebenswichtiger göttlicher Energie, oder anders ausgedrückt mit Licht. Sie sind Energiezentren, bei denen es weniger auf die äußere Form als vielmehr auf den Energiegehalt ankommt. Die Qualität der Energie in unseren Chakras kann zur Zeit am differenziertesten durch eine visualisierte Farbwahrnehmung festgestellt werden.

Form, Farbe und Schwingung der Chakras werden bei der Chakradiagnose und Harmonisierung wahrgenommen. Über die Chakras nehmen wir nicht nur feinstoffliche Energie auf, sie bilden auch die Nahtstelle zwischen feinstofflicher und grobstofflicher Ebene. Außerdem habe wir über die Chakras einen Zugang zu den verschiedenen Ebenen unseres Seins.  Sie  zeigen also sowohl die Energien des menschlichen Bewusstseins, der bewussten und auch unbewussten Gedanken und Gefühle, die Energien des menschlichen Körpers als auch die Energien der Seelenebene an und können entsprechend interpretiert werden.

In der traditionellen Überlieferung gibt es 7 Hauptchakras, welche die 7 großen Lebensthemen der Menschen repräsentieren und in Verbindung stehen mit 7 großen Körperbereichen, 7 Nervengeflechten und 7 endokrinen Drüsen stehen. Die sieben Hauptchakras liegen in der vertikalen Mittelachse innerhalb und außerhalb des physischen Körpers. Jedes dieser Chakras hat eine spezifische Schwingung und eine bestimmte Farbe. Andere Systeme mit bis zu 14 oder mehr Hauptchakras entsprechen nicht der traditionellen Überlieferung und werden von der Chakra-Diagnose und Harmonisierung nicht berücksichtigt.
Neben den 7 Hauptchakras gibt es mehrere Nebenchakras, die im Rahmen der Diagnose und Harmonisierung wichtig sind. Zwei Chakras liegen in der Mitte der Handinnenflächen, zwei an den Schultern, zwei im Bereich der Knie/Kniekehlen und zwei in der Mitte der Fußrücken/Fußsohlen.

Jedes Hauptchakra hat eine spezifische Schwingung, eine bestimmte Farbe und Größe, und es ist möglich diese Eigenschaften außersinnlich, meistens als Visualisierung, wahrzunehmen . Bei der Harmonisierung nehmen wir die Schwingungen der Chakras als Farben wahr. Zeigt sich ein Chakra in seiner harmonischen Farbe, so bedeutet dies, dass der Mensch kein Thema in diesem Bereich hat, und dass die Organe und Körperbereiche, die diesem Chakra zugeordnet werden, im Gleichgewicht, also gesund sind. Zeigt sich ein Chakra in einer anderen Farbe, bedeutet dies zunächst einmal, dass der Mensch in diesem Bereich im Ungleichgewicht ist, und dass er möglicherweise ganz konkrete psychische oder physische Beeinträchtigungen verspürt, die mit diesem Chakra zusammenhängen. Sollte eine andere Farbe in einem oder mehreren Chakras sein als die Harmonische, bringen wir das Chakra mit Hilfe des „Weißen Lichts“ durch Visualisierung wieder in eine harmonische Schwingung, die wir an der entsprechend harmonischen Farbe erkennen können. Neben der Visualisierung gibt es auch andere Möglichkeiten zu Wahrnehmung der Energien eines Chakras. Durch die Harmonisierung gelangt der Mensch wieder in sein inneres Gleichgewicht, seine Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Bei der Harmonisierung wird die jeweils harmonische Farbe und Größe der Chakras wiederhergestellt. Durch diese Harmonisierung sowie andere Elemente des Geistigen Heilens, u.a. mit Gedankenformen in der Aura, werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, akute Symptome können gelindert oder sogar direkt beseitigt werden. Selbstverständlich ersetzt diese Arbeit keine heilkundliche Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.

Die Chakradiagnose kann man während der Harmonisierung  vornehmen. Es ist äußerst wichtig und kann nicht genug betont werden, dass diese Chakradiagnose absolut wertungsfrei sein muss und auschließlich mit den Chakras zu tun hat. Die Chakradiagnose dient ausschließlich der Feststellung eines Sachverhaltes im Bereich der Chakras. Krankheiten oder Symptome im medizinischen Sinne werden nicht diagnostiziert.

Über die Farbe(n) eines Chakras können wir Rückschlüsse ziehen auf die zugehörigen Lebensaspekte des Menschen, auf seinen Stress, seine Denkmodelle und Konditionierungen, auf Themen, die diesen Menschen betreffen und beschäftigen und die möglicherweise auf der physischen oder psychischen Ebene zu Disharmonie und Krankheit geführt haben. Mit anderen Worten hat jede Farbe eine bestimmte Bedeutung, die einen Hinweis auf die Ursachen eines Ungleichgewichts gibt. Wir haben dann die Möglichkeit, frei zu entscheiden, ob wir die Themen und Aspekte, welche zu Disharmonie geführt haben, anschauen möchten und bewusst versuchen wollen, diese loszulassen bzw. zu verändern. Durch ein bewusstes Erkennen und Anerkennen und dann auch Verändern und Loslassen der Themen kann der Mensch den durch die Harmonisierung gewonnen Zustand des inneren Gleichgewichts unterstützen. Es ist möglich, das „was nicht gut tut, zu ersetzen durch etwas, was gut tut“.

Eine Anwendung ist sinnvoll und erfolgversprechend, wenn sie der Mensch aus freier Entscheidung wünscht. Wichtig ist, dass er die göttliche Energie von ganzem Herzen annehmen will.

Die Chakradiagnose und Harmonisierung ist eine sanfte Möglichkeit, ein gesundes, harmonisches Miteinander von Körper, Geist, Gefühlen und Seele zu erreichen. Es ist ein spiritueller Weg, bewusster mit sich selbst umzugehen und zu einem Gleichgewicht auf allen Ebenen zu finden. Zusätzlich zur energetischen Wirkung ist es auch möglich, sich durch mentale Arbeit von den Ursachen zu trennen um letztlich auch dauerhaft frei von körperlichen und psychischen Symptomen zu leben.

 

Einige wichtige Bemerkungen zum energetischen Verwurzeln

Im Rahmen meiner Tätigkeit hat das energetische Verwurzeln oder Erden eine besondere Bedeutung. Das Erden erfolgt gleich zu Beginn einer Sitzung durch Visualisierung. Hierbei wird visualisiert, wie rote Energiebahnen aus dem Wurzelchakra heraus durch die Beine und aus den Fußchakras heraus wie die weitverzeigten Wurzeln eines Baumes in die Erde eindringen. Diese Wurzeln wachsen immer tiefer bis zum Erdmittelpunkt, wo sie sich mit dem energetischen Zentrum der Erde verbinden. Danach wird visualisiert, wie die Erdenergie durch diese Wurzeln hinaufsteigt und sich im Energiekörper des Menschen mit den kosmischen Energien verbindet. Wichtig ist, dass die Verwurzelung an einem Ort stattfindet, an dem sich die Seele der Person wohl bzw. „zu Hause“ fühlt und dass die Verwurzelung in fruchtbarem Boden stattfindet. Dieser fruchtbare Boden ist besonders wichtig und steht für ein gesundes (spirituelles) Wachstum. Darüber hinaus gibt eine Verwurzelung sehr viel Kraft und Sicherheit. Den möglicherweise wichtigsten Aspekt möchte ich im folgenden näher erläutern.

Wenn man Lichtarbeit macht, arbeitet man in den meisten Fällen mit feinstofflicher Energie, die in den Kulturen dieser Welt als Ki, Chi, Licht, Prana, Mana, Pneuma, Orgon oder Bioenergie bezeichnet wird. Die Nutzung dieser allumfassenden kosmischen oder göttlichen Energie begegnet uns wieder in vielen modernen wie auch traditionellen Techniken wie z.B. Touch for Health, Lichtarbeit, Holoenergetik, Handauflegen, Gebetsheilen, Reiki, Qui Gong, Tai Chi, Prana-Healing, Bioenergetik usw. Im buddhistischen Selbstverständnis besitzt diese Energie Yang-Eigenschaften.

Neben dieser „himmlischen“ Yang-Energie gibt es als Pendant auch eine „irdische“ Yin-Energie. Beide zusammen bilden aber erst die Einheit von Yin und Yang und so ist es auch bei der Energiearbeit eine wichtige Aufgabe, gerade diese Einheit durch die Arbeit mit Licht einerseits und durch das Erden andererseits wieder herzustellen. Ein wichtiges Ziel ist also die Verbindung von Yin und Yang auf der energetischen Ebene.

Wenn Menschen sich nun ausgiebig und ausschließlich nur mit kosmischer oder göttlicher Energie beschäftigen, ohne zusätzlich auch eine ganz bewusste Verbindung zur Erde herzustellen, kann dies zu einer allmählichen Entfremdung führen. Der Kontakt zum Hier und Jetzt kann verloren gehen, diese Menschen erscheinen „abgehoben“ und verwirrt. Nicht selten beschäftigen sich diese Menschen nur noch mit spirituellen Dingen und vernachlässigen ihre weltlichen Bedürfnisse und Verpflichtungen bis hin zur Auflösung ihres sozialen Netzes.

Die Herbeiführung einer solchen Situation kann natürlich nicht Sinn von Lichtarbeit sein und darf auch nicht als unerwünschtes Zufallsprodukt entstehen. Dies kann bei der Ausübung traditioneller Methoden, bei denen eine Erdung von vorneherein integriert ist, wie z.B. bei Qui Gong und Tai Chi, ausgeschlossen werden.

Wohlgemerkt, es ist nicht meine Intention, bestimmte Techniken als schlechter oder besser zu bewerten. Das steht mir nicht zu und letztlich ist eine Bewertung ohnehin nur subjektiver Ausdruck eigener Erfahrungen. Vielmehr sollen diese Zeilen als Erinnerung dienen, dass Lichtarbeiter niemals vergessen sollten, wer sie sind und was ihre Aufgaben in diesem Leben auf diesem Planeten sind.

 

 Gott hat uns Füße gegeben, damit wir auf dieser Erde laufen. Wenn wir fliegen sollten, hätte er uns mit Flügeln ausgestattet.

 

 

 

zurück zur Übersicht