Chakra
- Diagnose und Harmonisierung
Geistiges Heilen
Schamanisches Arbeiten
Auraworkshops
Klangschalenmassage
Corvia
Die folgende Geschichte hat uns Thomas, ein ganz lieber Cousin meiner Frau, zugeschickt. Lieber Tommy, vielen Dank dafür!!
Die
Geschichte vom Blumentopf und dem Bier
Wenn die Dinge in deinem
Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden im
Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier".
Ein Professor stand vor seiner Philosophieklasse und hatte einige
Gegenstände vor sich.
Als der Unterricht begann nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und
begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf
nun voll sei. Sie bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese
in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die
Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob
der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in
den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er
fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten
einstimmig "ja".
Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den
ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den
Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
"Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ,
"Ich möchte,
dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die
Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre
Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja
leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles
verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch
erfüllend wäre. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben
wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die
Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der
Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die
Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie
in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen
Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit
den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen
Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus
zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die
Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre
Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier
repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie
das
fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben
auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."
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Echte Surfer - Passend zu dem folgenden Text
Eine sehr liebe Freundin hat meine Frau und mich auf diesen Text aufmerksam gemacht. Wir haben ihn gelesen und konnten nicht anders. Es ist nicht nur die Botschaft, sondern auch die "Verpackung" - ich selbst habe, wie man überall auf diesen Seiten sehen kann, eine starke Verbindung zu Delphinen. Seit meinem 6 Lebensjahr habe ich gesegelt, auf kleinen Baggerseen und auf dem Meer. Mit 20 Jahren habe ich angefangen zu surfen - zwar windsurfen, aber es ist durchaus vergleichbar. Es ist also auch hier eine ganz persönliche Nähe zu dem folgenden Text, er ist für mich so wertvoll, daß ich ihn einfach in meine Homepage aufnehmen mußte.
Ein Wirbel erfaßte mich
und trug mich fort. Ich schwebte über ein weites großes
Meer bis zu einer Insel mit einem langen weißen Strand. Vor dem Strand bildeten
sich größere und kleinere Wellen. Mir fiel eine Gestalt auf, die scheinbar
mühelos auf einem Surfbrett stand. Das Surfbrett flog nur so auf den
Wellenkämmen. Der Surfer war groß, rundlich und braungebrannt. Er hatte ein
strahlendes Lächeln, das mir irgendwie vertraut war. Etwa so wie die Buddhas in
den Chinarestaurants. Auf dem Rücken trug er einen wasserdichten Rucksack
mit der Aufschrift "Nirwana Jetpack".
Ich schwebte langsam näher.
Im Wasser war Bewegung . Zunächst glaubte ich
an Haie. Bei näherem Hinsehen waren es Menschen, die sich verzweifelt
bemühten, nicht unterzugehen. Schiffbrüchige? Eine Flugzeugkatastrophe?
Jeder dieser Verzweifelten war damit beschäftigt, seinen Kopf über Wasser zu
halten. Teilweise hielten Sie sich an mehr oder weniger großen Holzplanken
fest.
Regelmäßig schlug eine
Welle über ihren Köpfen zusammen. Sekunden, ja
minutenlang konnten Sie nicht atmen. Manche ertranken, andere tauchten
prustend wieder auf, um sich bis zur nächsten Welle in Sicherheit zu
wiegen.Während ich die Menschen im Wasser beobachtete, spielten sich
unglaubliche Szenen ab. Jeder versuchte so viele der herumtreibenden Planken
wie nur möglich zusammenzuraffen. Manche bauten aus mehreren Planken
richtige Flöße zusammen, aber die herankommenden Wellen zerstörten immmer
wieder diese mühsam aufgebauten Inseln. Woher kamen diese merkwürdigen
Planken? Ich sah sie mir näher an und stellte fest, daß sie alle mit einer
feinen,
fast unsichtbaren Schrift beschrieben waren. Auf manchen stand Geld,
Partnerschaft, Besitz. Auf den anderen Macht , Einfluß und Freiheit. Einige der
Planken waren etwas größer und seltener. Auf ihnen standen Worte wie
Religion, Schuld, Sühne, Erleuchtung, Karma.
Mein Blick richtete sich
wieder auf den Surfer. Er surfte gelassen durch diesen
Tumult und beobachtete aufmerksam das Geschehen. Immer wenn einer der
Treibenden seine Planke kurzzeitig losließ, war der Buddha zur Stelle.
Mir war
es, als ob er einen Moment bei dem Betreffenden verharren würde, bevor er
weiterfuhr.
Ich sah den Buddha an und
er schaute freundlich zurück. "Hast du eine Frage?"
fragte er ruhig. "Ja! Warum läßt du die Leute weiter im Wasser treiben?
Warum
nimmst du nicht einfach eines der Opfer an Bord und zeigst ihm, wie das surfen
funktioniert?". Mild lächelnd antwortete er "Manchmal biete ich den
Menschen
an, auf dem Surfboard mitzufahren. Die meisten lehnen ab. Sie wollen lieber
weiter an ihren Flößen bauen. Die fast einhellige Antwort beginnt mit den
Worten "Eigentlich würde ich ja schon ganz gerne, aber...". Irgendwie
scheinen
sie sich mit ihren Planken sicherer zu fühlen.".
Der Buddha sah mich kurz
an, lächelte und griff ins Wasser. Sofort hatte er
einen der Vorbeitreibenden ergriffen und zog ihn an Bord. Der klammerte sich an
die Beinen des Buddhas. Er zitterte vor Angst. "Hab keine Angst" sagte
der
Buddha. Das schien nicht viel zu helfen. Ab und zu öffnete der Passagier seine
zugekniffenen Augen und schloß sie sofort wieder. Ständig murmelte er das
Mantra "Ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht...". Als das
Surfboard bei
der nächsten Welle Fahrt aufholte, stürzte sich der Passagier voller Panik ins
Meer und rief: "Ich muß...". Den Rest seines Schlachtrufes
verschluckte das
über ihm zusammenbrechende Wasser. "Das erlebe ich jedesmal" seufzte
der
Buddha. Aber dann lachte er wieder. "Manchmal habe ich Glück. Wie
diesmal".
Er fischte wieder einen Losgelassenen aus dem Wasser.
Dieser schaute den Buddha mit großen Augen an. "Was willst du?"
fragte der
Buddha. Zögernd antwortete der Passagier "Seit einiger Zeit treibe ich
schon im
Meer und beobachte, wie du scheinbar mühelos und elegant an uns
vorbeirauschst. Du hast keine Angst vor der großen Welle. Im Gegenteil, du
reitest auf ihr. Ich hörte ein Gerücht, daß jeder dazu in der Lage ist, aber
keiner
von meinen Mitschwimmern wußte etwas genaues. Alle waren zu sehr damit
beschäftigt, sich festzuhalten. Irgendwann erzählte ein vorbeitreibender
Geschichtenerzähler, daß diese Kunst mit dem Loslassen der Planken anfängt.
Er
selber könne es nicht tun, weil er zu beschäftigt sei und sich um seine
Familie
sorgen müße. Aber dem Freund eines Freundes soll der Buddha einmal erzählt
haben, daß es mit dem Loslassen zu tun habe. Natürlich wurde der
Geschichtenerzähler verlacht. Wenn es wirklich so einfach ist, warum macht er
es dann nicht selbst?"
"Mir ging diese Geschichte nicht aus dem Kopf. Und so habe ich begonnen,
meine Mitschwimmer zu beobachten. Manche Köpfe waren fast ständig unter
Wasser und tauchten nur gelegentlich auf, um Luft zu schnappen und prustend
wieder unterzugehen. Andere schafften es, ihren Kopf ständig über Wasser zu
halten. Das Geheimniss war ihr tiefer Atem. Je tiefer und intensiver sie ein-
und
ausatmen, desto besser schweben sie über dem Wasser. Das habe ich dann
selber ausprobiert. Nach einiger Zeit war ich sicher, daß ich die Planken nicht
mehr brauche. Ich ließ eine nach der anderen los. Als ich die letzte Planke in
der
Hand hielt, packte mich die Panik. In diesem Moment hast du mich aus dem
Wasser gefischt."
Der Buddha wiegte mit dem Kopf und sah mich an. Wieder erfaßte mich der
Wirbel und plötzlich war ich selbst der Gast, den der Buddha gerade
herausgefischt hat. Er fing an, mir die Geheimnisse des Surfens zu offenbaren.
"Es geht um Gleichgewicht. Du darfst nicht zu weit vorne und nicht zu weit
hinten stehen". Ich schaute ihn ratlos an. "Immer wenn du dich zu weit
nach
vorne legst, kreisen deine Gedanken um die Zukunft. Was alles passieren
könnte, gegen welche Unglücke du bestehen mußt, welche Gefahren auf dich
lauern." Eine kurze Brise streifte unsere Haut und kündigte eine neue
Welle an.
"Immer wenn du dich zu weit nach hinten legst, denkst du an die
Vergangenheit,
was du alles hättest besser machen können, welches Leiden du bereits hinter
dir
hast, welche Investitionen dich daran hindern, etwas anders zu machen." Das
Surfbrett hob sich langsam. "Nur das Hier und Jetzt entscheidet. Laß es
uns
versuchen". Eine Welle packte das Surfboard und es nahm Fahrt auf.
Der Buddha bewegte sich nur minimal. Mal ein bißchen vor, dann ein bißchen
zurück. Zwischen der Bewegung der Welle und denen des Buddhas schien
absolute Harmonie zu herrschen. Jedesmal wenn ich dachte "Jetzt muß er
nach
vorne" hatte er es bereits getan. Es schien, als könne er vorausahnen, wie
die
nächste Bewegung der Welle sein würde. Darauf angesprochen lachte er nur.
"Mit dem Verstand ist das nicht zu machen. Der ist zu langsam. Wenn du
jedoch
das quäkende Radio deines Verstandes abstellst, wird deine Intuition stärker.
Und wenn du ganz im Hier und Jetzt bist, gibt es keinen Unterschied zwischen
dir und der Welle." Durch eine kurze Bewegung wendete er das Surfbrett in
eine
andere Richtung. "Jeder Gedanke bringt dich aus dem Gleichgewicht".
Ich
erinnerte mich, so etwas bereits in den alten Werken der japanischen Samurai
gelesen zu haben. Auch in den taoistischen Schriften war immer von einem
absichtslosen Tun die Rede. "Jaja" sagte der Buddha und sah mich an
als hätte
er meine Gedanken gelesen. "Du bist auf der richtigen Spur. Aber grau ist
alle
Theorie, probier es selber". Ich stellte mich vorne auf das Brett und
versuchte
das Gleichgewicht zu halten. Im meinem Kopf ratterten die Gedanken "jetzt
vor,
zurück, pass auf, jetzt runter, dann rauf...". Ich sah aus den
Augenwinkeln, wie
der Buddha sich hinter mir bemühte, das Gleichgewicht für uns beide zu halten.
Dennoch war es eine ruckelige Angelegenheit. Mit der Zeit bekam ich ein Gefühl
dafür. Ich wurde ruhiger und konnte sogar zeitweise die Aussicht genießen.
Und je weniger ich mich anstrengte, desto glatter lief die Fahrt.
Irgendwann überraschte ich
mich dabei, wie ich mühelos, ohne einen Gedanken
mit dem Surfbrett schwebte. "Jetzt ist es soweit" sagte der Buddha und
holte
aus seinem Rucksack ein faltbares Surfbrett heraus, das meinen Namen trug.
"Hier, nimm dein Surfboard und fahr über das Lebensmeer. Alles was du
brauchst, hast du bereits in dir. Alles was du wissen mußt, weißt du bereits.
Solltest du dich einmal an etwas nicht erinnern können, dann komm zurück und
wir unterhalten uns".
Epilog
Ich bin mit meinem Surfbrett oft ins Wasser gefallen. Und oft war ich versucht,
die ganze Sache einfach sein zu lassen und mich wieder an meinen Planken
festzuklammern. Aber die Erinnerung an das Gleiten, die Leichtigkeit und das
Glücksgefühl, das ich erlebt habe, brachten mich immer öfter dazu, alles
loszulassen, mein Surfboard auszupacken und zu gleiten.
Mit der Zeit wurde ich besser. Ich lernte, daß die Welle, das Chaos mein Freund
ist. Sie transportierte mich wohin ich wollte. Ich sah unbekannte Gegenden und
erlebte unglaubliche Abenteuer. Je sicherer ich wurde, desto mehr bedauerte ich
die Menschen, die im Lebensmeer herumpaddeln und gegen die Welle kämpfen,
die mich trägt. Ich hatte Mitleid. So habe ich begonnen, ab und zu jemanden zu
mir auf das Surfboard zu ziehen. Am Anfang haben mich die Passagiere mit ins
Wasser gezogen und ich brauchte eine Weile, um wieder auf mein Brett zu
steigen. Mit der Zeit wurde ich geübter. Ich lernte viel über mich, über
Gleichgewicht, über Ego, darüber wie diese Welt funktioniert. Ich gab weiter,
was ich gelernt hatte und lernte dabei noch mehr hinzu. Eines Tages baute sich
vor mir die größte Welle auf, die ich je gesehen habe. Sie stand wie eine
Mauer
vor mir. Die Wasserfläche war absolut glatt, so daß ich mich darin spiegelte.
In
diesem Spiegel sah ich den Buddha auf dem Surfboard. Und ich hörte sein
Lachen. Es war das Lachen des Buddhas.
Es war mein eigenes Lachen.
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Etwas Lustiges für alle als Erinnerung daran das Leben nicht zu Ernst zu nehmen :-)
Es antworten ihm ......
· ein Gesprächstherapeut: "Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?"
· ein Psychoanalytiker: "Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer was Langes rein- und rausfährt?"
· ein Verhaltenstherapeut: "Heben Sie den rechten Fuß. Schieben Sie ihn nach vorne. Setzen Sie ihn auf. Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon."
· ein Gestalttherapeut: "Du, laß es voll zu, daß Du zum Bahnhof willst."
· ein Hypnotherapeut: "Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich. Fragen Sie Ihr Unterbewußtsein, ob es Ihnen bei der Suche behilflich sein will."
· ein Provokativ-Therapeut: "Ich wette, da werden Sie nie drauf kommen!"
· ein Reinkarnationstherapeut: "Geh zurück in der Zeit - bis vor Deiner Geburt! Welches Karma läßt Dich immer wieder auf die Hilfe anderer Leute angewiesen sein?"
· ein Familientherapeut: "Was ist Dein sekundärer Gewinn, wenn Du mich nach dem Weg zum Bahnhof fragst. Möchtest Du meine Bekanntschaft machen?"
· ein Bioenergetiker: "Machen Sie mal sch...sch...sch...!"
· ein Sozialarbeiter: "Keine Ahnung, aber ich fahr Dich schnell hin."
· ein Esoteriker: "Wenn Du da hin sollst, wirst Du den Weg auch finden."
· ein Soziologe: "Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?"
· ein NLP'ler: "Stell Dir vor, Du bist schon im Bahnhof! Welche Schritte hast Du zuvor getan?"
· ein Coach: "Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das Ihr Problem nicht dauerhaft beseitigen."
· ein Benchmarker: "Kennen Sie jemanden, der ähnliche Logistikprobleme bereits erfolgreich gelöst hat? Wie läßt sich dessen Vorgehen sinnvoll auf Ihre Situation übertragen?"
· ein Moderator: "Welche Lösungswege haben Sie schon angedacht? Schreiben Sie alles hier auf diese Kärtchen."
· ein Zeitplanexperte: "Haben Sie überhaupt genügend Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?"
· ein Manager: "Fragen Sie nicht lange. Gehen Sie einfach los."
· ein Priester: "Heiliger Antonius, gerechter Mann, hilf, daß er ihn finden kann. Amen."
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Das folgende Gedicht besteht aus den Kapitelüberschriften des Buches "Die Einladung" von Oriah Mountain Dreamer. Ich gebe den Text normalerweise den Teilnehmern meiner Workshops als Erinnerung an die wirklich wichtigen Dinge im Leben mit nach Hause.
Die
Einladung
Es interessiert mich
nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach
du dich sehnst, und ob du es wagst, davon zu träumen
der Sehnsucht deines
Herzens zu begegnen.
Es interessiert mich
nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es
riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen,
für deine Träume, für
das Abenteuer, lebendig zu sein.
Es interessiert mich
nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du
den Kern deines Leidens berührt hast,
ob du durch die Enttäuschungen
des Lebens geöffnet worden bist,
oder zusammengezogen und
verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.
Ich will wissen, ob du im
Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen,
ohne etwas zu tun, um ihn
zu verstecken, ihn zu verkleinern
oder in Ordnung zu
bringen.
Ich will wissen, ob du
mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen
und dich von Ekstase füllen lassen kannst bis in die Spitzen
deiner Finger und deiner
Zehen,
ohne uns zu ermahnen,
vorsichtig zu sein, realistisch zu sein,
oder an die Beschränkungen
des Menschseins zu erinnern.
Es interessiert mich
nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du
einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben
Ob du den Vorwurf des
Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob du
treu sein kannst und darum vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob du
die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus
SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.
Ich will wissen, ob du
mit Versagen leben kannst, deinem und meinem,
und trotzdem am Ende
eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen
"Ja".
Es interessiert mich
nicht zu wissen, wo du lebst, und wieviel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du
nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst,
müde und zerschlagen, um
dich um die Kinder zu kümmern.
Es interessiert mich
nicht, wer du bist und wie es kommt, daß du hier bist.
Ich will wissen, ob du in
der Mitte des Feuers mit mir stehst ohne zurückzuweichen.
Es interessiert mich
nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast.
Ich will wissen, was dich
von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du
alleine mit dir sein kannst,
und ob du deine
Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.
Oriah Mountain Dreamer